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Masturbation, I: Basics

Aktualisiert: 28. Okt. 2022

Die meisten Männer tendieren dazu, es sich zwischendurch und eher zweckdienlich selbst zu machen. Häufig ist es das klassische „hoch-runter“, man(n) nimmt sich relativ wenig Zeit, oder eben gerade so viel wie nötig. Der Körper ist angespannt, auf die Atmung wird nicht bewusst geachtet und das Ganze wird durch Pornokonsum intensiviert. Die Handgriffe sind meist dieselben, häufig durchaus fest, aber selten mit viel Varianz und Abwechslung.

Hier kann einfach nur "Luft nach oben" und das Bedürfnis nach mehr Varianz und Genuss bestehen, aber auch eine mögliche Ursache eines sexuellen Problems zugrundeliegen: Bei gewissen Arten des Masturbierens „trainiert“ man seinen Körper zum Beispiel regelrecht dazu, schnell abzuspritzen. Bei anderen technischen Varianten und Griffen konditioniert man den Penis darauf, nur bei hohem Druck und schneller Reibung wirkliche Erregung zu empfinden. Das führt dazu, dass der Penis in der Paarsexualität nicht so "funktioniert" wie allein - immerhin sind die Vagina, die Hand oder der Mund der Frau nicht in der Lage, eine solche Geschwindigkeit und einen ähnlichen Druck wie die männliche Hand nachzuahmen.


Atmung und Anspannung spielen hier eine essentielle Rolle. Das gilt für Männer, die es gewohnt sind, „schnell mal zwischendurch“ zu masturbieren und dann auch möglichst schnell das eigentliche Ziel, den Höhepunkt, zu erreichen. Meist ist hier enorm viel Anspannung gerade in der Körpermitte im Spiel. Das Problem ist aber, dass der angespannte Rumpf weniger sensibel ist, er empfindet gedämpfter. Um aber erkennen und damit auch kontrollieren zu können, wann die Erregung am größten ist, welche Berührung und Bewegung welchen Effekt hat, wann man „kurz davor ist“, ist es eben wichtig, möglichst genau zu spüren, was im Körper vorgeht und worauf er wie reagiert. Folglich ist es im Gegenteil wichtig, zu ENTspannen, statt anzuspannen.










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